60 deutsche Städte im Test

Hamburg schlägt München und Frankfurt /Jena und Leipzig machen die größten Entwicklungssprünge
'Capital'-Ranking zu Wirtschaftsperspektiven: 60 deutsche Städte im Test

Erstmals drei Ost-Städte unter den Top Ten / Berlin leicht verbessert auf Rang 22 / Würzburg und Nürnberg sind Top-Absteiger

Hamburg, 15. August 2011 - Hamburg ist die Stadt mit den besten Wirtschaftsaussichten in Deutschland. Die Hansestadt behauptet ihre Spitzenstellung aus dem letztmaligen Städte-Test im Jahr 2009 gegenüber München und Frankfurt, die auf den Plätzen zwei und drei platziert sind. Das ist das Ergebnis einer Studie des Bad Homburger Feri-Instituts im Auftrag des Wirtschaftsmagazins 'Capital' (Ausgabe 9/2011, EVT 18. August).

Feri untersuchte, wie sich in den 60 wichtigsten Städten bis 2017 Wirtschaftskraft, Arbeitsplätze, Bevölkerung und Kaufkraft entwickeln. Mit Leipzig (Rang 4), Dresden (Rang 6) und Jena (Rang 10) schafften erstmals drei Städte aus Ostdeutschland den Sprung unter die Top Ten des 'Capital'-Rankings. Zu den zehn Städten mit den besten Wirtschaftsaussichten zählen zudem Düsseldorf, Freiburg, Münster und Bonn.

Berlin kann sich im Vergleich zu 2009 um sieben Plätze verbessern, kommt aber trotzdem nur auf den 22. Rang. Für Feri-Ökonom Manfred Binsfeld "klafft nach wie vor eine große Lücke zu den westdeutschen Ballungszentren wie Hamburg, München und Frankfurt". Innerhalb Ostdeutschlands verliert Berlin sogar an Boden: Bei der Erstauflage des Städtetests im Jahr 2001 lagen Leipzig, Dresden und Jena noch gleichauf mit Berlin im unteren Tabellendrittel. Mittlerweile haben sie sich um 45, 42 bzw. 36 Plätze verbessert - und sind damit die Top-Aufsteiger der vergangenen zehn Jahre.

Wie der 'Capital-Städtetest' weiter zeigt, fallen viele westdeutsche Städte im Standortwettbewerb zurück. Im Vergleich zu 2009 büßten Würzburg und Nürnberg die meisten Plätze ein - jeweils 14. Sie liegen jetzt auf Rang 30 bzw. 31. Im Zehnjahresvergleich mit 2001 waren Essen (minus 36 auf Rang 48) sowie Wuppertal (-30 auf Rang 58) die größten Verlierer.

  1. Hamburg
  2. München
  3. Frankfurt
  4. Leipzig
  5. Düsseldorf
  6. Dresden
  7. Freiburg
  8. Münster
  9. Bonn
  10. Jena
  11. Rosenheim
  12. Regensburg
  13. Potsdam
  14. Heidelberg
  15. Karlsruhe
  16. Stuttgart
  17. Wiesbaden
  18. Ulm
  19. Köln
  20. Mainz
  21. Augsburg
  22. Berlin
  23. Aachen
  24. Oldenburg
  25. Tübingen
  26. Passau
  27. Hannover
  28. Darmstadt
  29. Bremen
  30. Dortmund
  31. Nürnberg
  32. Bamberg
  33. Ludwigshafen
  34. Erfurt
  35. Kassel
  36. Osnabrück
  37. Mannheim
  38. Trier
  39. Würzburg
  40. Krefeld
  41. Gießen
  42. Kiel
  43. Duisburg
  44. Siegen
  45. Rostock
  46. Braunschweig
  47. Bielefeld
  48. Essen
  49. Chemnitz
  50. Göttingen
  51. Lübeck
  52. Saarbrücken
  53. Hildesheim
  54. Bochum
  55. Kaiserslautern
  56. Magdeburg
  57. Koblenz
  58. Wuppertal
  59. Halle/Saale
  60. Schwerin

Pressekontakt: Redaktion G+J Wirtschaftsmedien,
15.08.2011

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